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Überstundenrechner 2026

Mit dem Überstundenrechner 2026 berechnen Sie in Sekunden, was Ihre Überstunden wert sind – als Auszahlung (brutto und netto) oder als Freizeitausgleich. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie die Steuerklasse werden automatisch berücksichtigt. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Rechner

Vergütungsart
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Überstunden-Verteilung

Alles auf 0 = alle Stunden gelten als normale Überstunden. Sonst muss die Summe zur Anzahl Überstunden passen.

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Eigene Zuschlagssätze verwenden
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So funktioniert die Berechnung

Zuerst wird der Stundenlohn bestimmt: Monatsbrutto ÷ (Wochenstunden × 4,3333). Jede Überstundenkategorie wird dann mit Stunden × Stundenlohn × (1 + Zuschlag) bewertet. Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag sind bis zu den Grenzen des § 3b EStG steuerfrei, der Rest wird nach Steuerklasse geschätzt versteuert. Beim Freizeitausgleich zählen Stunden × (1 + Zuschlag).

Beispiel: 3.500 € Monatsbrutto bei 40 Wochenstunden ergeben 3.500 ÷ (40 × 4,3333) = 20,19 € pro Stunde. 10 normale Überstunden mit 25 % Zuschlag: 10 × 20,19 € × 1,25 = 252,40 € brutto.

Häufige Fragen

Wie werden Überstunden berechnet?

Der Stundenlohn ergibt sich aus dem Monatsbrutto geteilt durch (Wochenstunden × 4,3333). Die Überstundenvergütung beträgt: Überstunden × Stundenlohn × (1 + Zuschlag). Beispiel: Bei 3.500 € Monatsbrutto und 40 Wochenstunden liegt der Stundenlohn bei 20,19 €; 10 normale Überstunden (25 % Zuschlag) ergeben 252,40 € brutto.

Wie werden Überstunden versteuert?

Die ausgezahlte Überstundenvergütung ist steuerpflichtiger Arbeitslohn. Zuschläge für Nachtarbeit (bis 25 %), Sonntagsarbeit (bis 50 %) und Feiertagsarbeit (bis 125 %) sind nach § 3b EStG steuerfrei, solange der Grundlohn 50 € pro Stunde nicht übersteigt. Der Rest wird nach Ihrer Steuerklasse versteuert.

Lohnt es sich mehr, Überstunden auszahlen zu lassen oder Freizeit zu nehmen?

Das hängt von Ihrer Steuerklasse und Ihrem Stundenlohn ab. Nutzen Sie den Vergleichs-Modus oben: Er zeigt Auszahlung (netto) und Freizeitausgleich nebeneinander.

Was ist der Unterschied zwischen Überstunden und Mehrarbeit?

Überstunden überschreiten die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit, Mehrarbeit die gesetzliche Höchstarbeitszeit von 8 Stunden pro Tag (§ 3 ArbZG). Umgangssprachlich werden beide oft gleich verwendet.

Wie viele Überstunden sind gesetzlich erlaubt?

Das Arbeitszeitgesetz (§ 3 ArbZG) begrenzt die werktägliche Arbeitszeit auf 8 Stunden, erweiterbar auf 10 Stunden, wenn im Schnitt von 6 Monaten 8 Stunden nicht überschritten werden.

Sind Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge steuerfrei?

Ja, innerhalb der Grenzen des § 3b EStG: Nachtzuschlag bis 25 %, Sonntagszuschlag bis 50 %, Feiertagszuschlag bis 125 % – jeweils auf einen Grundlohn von maximal 50 € pro Stunde.

Was passiert mit Überstunden bei einer Kündigung?

Offene Überstunden müssen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses in der Regel ausgezahlt werden, sofern keine wirksame Freizeitausgleichs-Regelung im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag besteht.

Was sind Industrieminuten?

Industrieminuten teilen die Stunde dezimal in 100 Einheiten statt 60 Minuten. 1,5 Stunden entsprechen 150 Industrieminuten. Viele Zeiterfassungssysteme rechnen damit.

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